Triptis
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Letztes Update: 26.07.2019 19:27

Drei Punktspiele und fast nichts Zählbares auf dem Konto

In einem Lied von Roland Kaiser hieß es einmal: „Ich glaub' es geht schon wieder los das darf doch wohl nicht wahr sein " und genau das ist es, was sich sicherlich einige der Triptiser Schachspieler nach den zurückliegenden drei Runden manchmal dachten.
Genau das, was ihnen vor zwei Jahren das Genick gebrochen hatte, nämlich das die Mannschaft fast nie vollständig antrat und das am Ende zum Abstieg führte, trat bei zwei von drei Punktspielen in der neuen Saison schon wieder auf. Nur im ersten Spiel gegen Kahla trat die Mannschaft geschlossen auf und es lag sogar zeitweise ein Unentschieden und eventuell ein Mannschaftssieg im Bereich des Möglichen. Das Glück war aber am Ende doch Kahla hold und Triptis musste mit drei Remis durch M.Schiegner, R.Köhler, G.Plate und einen Sieg von M.Wolschendorf Vorlieb nehmen.
In der zweiten Runde ging es dann los. Ein Spieler konnte von vornherein nicht mitspielen und ein zweiter fiel kurzfristig aus, so daß man von Anfang an mit zwei Punkten weniger mit dem Rücken zur Wand stand. Vielleicht gerade deshalb hieß es bei den verbleibenden sechs Partien auf Triptiser Seite „Volle Kraft voraus" und man glaubte zwischenzeitlich Morgenluft zu schnuppern, nachdem A.Wenzel nach einer Unachtsamkeit seines Gegners diesen einzügig zur sofortigen Aufgabe zwang. Am ersten Brett hatte M.Wolschendorf seinen Gegner nach knapp vier Stunden überspielt, machte dann aber zwei ungenaue Züge und konnte nur noch die Waffen strecken. So war der Sieg von G.Plate und das Remis von D.Orlamünder nur noch schmückendes Beiwerk.
In der dritten Runde ging das Elend dann weiter, als am Morgen der dritten Runde zwei Spieler absagten und man schon wieder nur zu sechst zum Punktspiel fuhr. Über das Spiel kann man wenig sagen, nur, daß Triptis mit sieben zu eins nach Hause geschickt wurde, was an diesem Tag das Sahnehäubchen auf dem Grabstein war. Auch die beiden Remis durch M.Schiegner und M.Wolschendorf boten da keinen Trost. 
Zu hoffen bleibt, daß man in den verbleibenden zwei Dritteln der Punktspiele die Kurve bekommt und noch den einen oder anderen Mannschaftspunkt holen kann, sonst wäre der in der letzten Saison erkämpfte Wiederaufstieg in die Bezirksklasse völlig umsonst gewesen.

M.Wolschendorf
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