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Triptis musste weiterhin auf den
erkrankten Knut Linke verzichten, konnte darüber hinaus aber mit der
bestmöglichen Besetzung antreten. Bei Saalfeld fehlte die etatmäßige Nr.
1. Nach den zuletzt glücklosen Spielen war ein Erfolgserlebnis dringend
notwendig. Die Doppel wurden sehr offensiv aufgestellt. So spielten Seiferheld/Maleck Doppel eins und konnten ihr Spiel verhältnismäßig sicher gegen Blochberger/Winter gewinnen. Unbehaun/Köhler hatten es gegen Fiebrich/Schwarz um einiges schwerer, gingen aber am Ende als 3:0-Sieger vom Tisch. Das dritte Doppel Wiedenhöft/Günther spielte nicht clever genug und verlor mit 1:3 gegen Götz/ Müller. Stand nach den Doppeln 2:1 für Triptis. Alles lief nach Plan. Das erste Einzel konnte Unbehaun gegen Blochberger nach einem sehr sehenswerten Spiel für sich verbuchen. Am anderen Tisch hatte Köhler gegen das schnelle Spiel von Alexandra Fiebrich nicht viel zu bestellen. Im mittleren Paarkreuz musste Seiferheld sein Spiel umstellen, um gegen Götz mit 3:2 bestehen zu können. Das gelang aber nach einem Tipp von außen. Maleck profitierte von einer Verletzung, die sich sein Gegner Schwarz zuzog,und verließ als 3:1-Sieger den Tisch. Im unteren Paarkreuz platzte bei Wiedenhöft endlich der Knoten. Sein sicheres 3:0 gegen Winter war der Beweis dafür. Günther kämpfte gegen Müller sehr gut,musste dem Saalfelder aber schlussendlich zum Sieg gratulieren. Nach der ersten Runde stand es somit 6:3 für die Triptiser Reserve. Im Spitzenspiel des Tages konnte Unbehaun gegen Fiebrich überraschend deutlich mit 3:1 gewinnen. Absolut sehenswert, mit welchem Tempo hier gespielt wurde. Köhler spielte gegen das sichere Abwehrspiel von Blochberger sehr gut. Am Ende siegte aber die Erfahrung von Blochberger mit 3:2. Durch die Verletzung von Schwarz kam Seiferheld zu einem kampflosen 3:0-Sieg. Auch Maleck musste gegen Götz etwas unorthodox spielen, um am Ende als 3:1-Sieger den Tisch zu verlassen. Somit war das Spiel mit 9:4 entschieden. Bemerkenswert ist, dass im unteren Paarkreuz noch zwei Siege von Wiedenhöft und Günther zu Buche standen, die aber nicht mehr in die Wertung eingingen. Dieser deutliche Sieg kam in erster Linie durch den Ausfall der Saalfelder Nummer 1 und die Verletzung von Schwarz zustande. Hätten die Gäste in Bestbesetzung spielen können, wäre es mit Sicherheit spannender geworden. In vierzehn Tagen kommt es zum Showdown gegen MTV Saalfeld 2. Mit einem Sieg könnte der Klassenerhalt gesichert sein. Punkte für Triptis: Unbehaun, Seiferheld, Maleck je 2,5; Wiedenhöft 1 und Köhler 0,5 |
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